TRACK
1:
Lettre Du Voyant
TRACK 2:
Ophelia
TRACK 3:
Vokale
TRACK
4:
Ich Treibe In Die Blaue Ewigkeit
{TRACK
5:
Blumen (1)}
TRACK 6:
Blumen (2)
TRACK
7:
Gesang Vom Höchsten Turm (1)
TRACK
8:
Gesang Vom Höchsten Turm (2)
TRACK 9:
Reise In Den Winter
TRACK
10:
Resignation An Einem Maientag
TRACK
11:
Es Ist Ein Turm Erhoben
TRACK 12:
In Der Sommerfrüh
TRACK 13:
Poison Weed
TRACK
14:
The Stolen Heart |
Lyrics:
Blumen
[by Martin Diehl]
[Scroll down for an English translation of Arthur
Rimbaud’s original poem.]
Hoch
auf einem güldenen Altar,
Zwischen seidenen Bändern,
Düsterem Flor,
Grünem Samt
Und Kristallscheiben,
So dunkelstumpf wie Bronze in der Abendsonne
Sehe ich den Fingerhut blühen,
Auf einem Teppich von Silberfiligranen.
Blau-Augen und blonden Haaren.
Körner gelben Goldes ausgesät auf Achat,
Mohngrünpfeiler, die einen Dom aus Smaragd tragen,
Sträuße aus weißem Atlas
Und feine Säulchen von Rubin.
Wie ein Gott mit den großen Himmelsaugen
Und schneeigen Gliedern,
Werfen Meer und Horizont an die Marmorstufen,
Den Schwall der knospigen, fast strotzenden Rosen.
(Wie ein Gott…)
Flowers
From a golden step, among silk cords, green velvets, gray gauzes,
and crystal disks that turn black as bronze in the sun, I see the
digitalis opening on a carpet of silver filigree, of eyes and hair.
Yellow gold-pieces strewn over agate, mahogany columns supporting
emerald domes, bouquets of white satin and delicate sprays of rubies,
surround the water-rose.
Like a god with huge blue eyes and limbs of snow, the sea and sky
lure to the marble terraces the throng of roses, young and strong.
|