Nein, wir denken an alles.

Wir möchten jeden warnen, der mit uns die Reise antritt, ins Land der Tabloids, das wir nur unter dieser Maske ertragen können. Es gibt viele Webseiten, die im Geiste menschlicher Monster einen obskuren Fankult betreiben. Es gibt T-Shirts „I survived Una-Bomber“ oder virtuelle Schreine für schreckliche, tragische und beinahe unerklärliche Gestalten wie z.B. Jeffrey Dahmer („he’s not been beaten to death, he was just tenderized“). Manches können wir nur mit Humor ertragen, manches schön als Kitsch oder gar Schund getarnt.
Es gibt so unzählig viele Erklärungsversuche, wie die Hölle (auf Erden) tickt, ob es von Sartre (Die Hölle, das sind die anderen) bis zu Krafft Ebings Standardwerk Psychopatia Sexualis geht, von Menschenfresser Rezepten (so gesehen in einer Yahoo-Community) bis hin zu „tasteles jokes“, oder von Künstlern wie Hieronymus Bosch bis zu Joe Coleman.

Folksongs from the edge

Manche sind regelrichte Serienkiller „Folkloristen“ (hauptsächl. aus den Staaten, Leute wie Everett, Ellroy oder Schechter), manche sind journalistische Zeitzeugen (Siehe Mel Heimers „The Empty Man“ , „Cannibal“), manche sind Chronologen psychischen Zerfalls, waschechte Frommianer wie der Brite Brian Masters („She Must Have Known“) und andere wieder polizistische Psychologen wie Bob Ressler oder psychologische Polizisten wie John Douglas, die beide von sich in Anspruch nehmen (zurecht) als Profilervorbild von Jack Crawford („Silence of the Lambs“) gedient zu haben.
Tatsache ist, das Tom Harris (Autor), sowie Jonathan Demme (Regisseur) beide bei ihnen und ihren schrecklichen Fallstudien gelernt haben.

wildWeb-tabloid

hat unter „Hölle“ auch vor eine kleine, perverse aber auch aufklärende „Schatzkammer des Schreckens“ aufzubauen. Man hätte früher noch dazu gesagt: „Blaubarts Zimmer“

Wer ist Blaubart?

Ein Märchen. Ein Eheweib mordender Heinrich, ein blutrünstiger Mörder von Frauen. Aber Der Ursprung liegt woanders. Im Frankreich des 15. Jahrhunderts, als die heilige Jungfrau von Orleans im Hundertjährigen Krieg gegen die Engländer geritten ist.Treue wildweb-tabloid Leser, werden eines Tages das Romanprojekt „Das Honigmeer“ lesen und über solche Dinge Bescheid wissen.
Ein Mann, dessen Bart so schwarz war, dass er im hellen Morgenlicht beinahe blau schimmerte. Eine Bestie, die über allen Bestien steht, ein menschlicher Antichrist im Zeichen des Kreuzes und der Krone.
Wir werden auf diesen Blaubart in einer unserer nächsten Fallstudien zurückkommen und u.a. eine Anklageschrift aus dem 15. Jahrhundert vorlegen.

Warum Psycho?

Wir haben bereits „Das Schweigen der Lämmer“ bemüht, in der Hoffnung zu erklären, warum wir solche Web- und Romanprojekte machen. Es reicht nicht aus.
Wer war „Buffalo Bill“ genau: der Irre Killer aus besagtem Roman/Film.
Die Welt wird aber erst dann richtig schön rund, wenn wir wissen, dass es einen realen, einen echten Mann gab, der als Vorlage gedient hat. Und nicht nur das. Große Teile der heutigen Popkultur (von Hitchcocks „Psycho“, basierend auf einer Romanvorlage von Robert Bloch bis zu Tobe „Poltergeist“ Hoopers „Texas Chainsaw Massacre“ und all deren Erben — siehe auch Peter Jackson „Lord of the Rings“), die es alle SO nicht gäbe, ohne ihn, den wahren, den einzigartigen, den one and online „Wisconsin Ghoul“, den Original „Psycho-Paten“ den 50er Jahre Freak Ed Gein.

Warum Eddie?

Die Antwort ist einfach. Seine nekrophilen Saturnalien raubten einer (bis dahin anscheinend) unschuldigen Nation jegliche Illusion von Anstand, Moral und Way-of-life. Amerika stand am Ende der 50er da, wie eine Nation von grabschänderischen Leichenfressern und Massenmördern.
Ihr werdet Ed Gein hier bald begegnen.
Der damals noch junge Tabloid und Pulp Autor Robert Bloch, lebte ca. 20 Meilen von Playnesfield, Wisconsin entfernt, als er (und die Welt) die unglaublichen Presseberichte über Gein (sprich Gien) verfolgte und daraus den berüchtigten „Psycho“ Norman Bates machte, der J.Leighs unter Duschen seither absticht und absticht, und wiederum A. Hitchcock dazu veranlasste den, laut Francois Truffaut „Film aller Filmemacher“ zu drehen.
Auf die Frage hin, warum ausgerechnet Ed Gein der Auslöser all dieser Popkultur wäre, auf deren Woge weit mehr Schiffchen segeln als wir ahnen (die besten Filmemacher arbeiteten früher als Splatter-Regisseure, inspiriert, fasziniert, angewidert), sagte Robert Bloch:
„Die Leute sind von Gein deshalb so fasziniert, weil sie noch nicht von Al F. gehört haben“

Wer ist Al F. ?

Ihr werdet ihn, den „Graumann“ aus unserem Tabloid „Das Honigmeer“, noch kennenlernen.

Bis dorthin wünschen euch NBK?“ noch einige angewiderte Momente in unserer Hölle. Kürten war nur der Anfang.

Aber da wir so nicht leben wollen (weder vergessend, noch dumm, noch blind, noch blöd) haben wir für alle auch einen Himmel vorbereitet.

Im Himmel

leben die Menschen der Insel Utopia. Sie kennen nichts Schlechtes. Sie wissen nicht, was krank ist. Aber sie können auch niemanden trösten, der vielleicht einen Albtraum hätte. Denn so etwas gibt es in Utopia nicht. Eigentlich nicht.

GENUG!!!!!!!!!

Hier folgend ein paar echt abartige Witze über einen der bekanntesten und abscheulichsten Serienmörder (der ganz in der NÄHE des Wohnorts der NBK?s eine Zeit lang stationiert gewesen war und ausgiebig zum Besuch eines hier berühmten Rotlicht-Etablissements -yep, we’re talking about K-Town- angeregt wurde, dies aber immer wieder ausschlug. Aus heute verständigen Gründen 🙂

Als man in Eddie Geins Wohnung Möbel fand, die mit der Haut toter Menschen bespannt waren, entstand der erste „tasteless joke“ -und damals gabs noch kein Internet, das für alles verantwortlich sein musste. Diesen, und weitere Eddie -Gein-Jokes nannte man „Geiners“.
„Was passiert, wenn man in Eddie Geins Wohnung die Heizung abdreht? ———

———
Die Möbel bekommen eine Gänsehaut“

Ratlos? Verwirrt? Entsetzt? Amüsiert? STAY TUNED!

Und hier ein paar „Geiners“ über Dahmer, dem homosexuellen Killer und Kannibalen, der lebenden jungen Männern mit dem Akkubohrer Löcher in den Schädel bohrte und Säure hinein goss, nur damit sie ihn nicht verlassen konnten („Killing For Company“) und der im Gefängnis bestialisch getötet wurde:

I guess you heard his murder was *extremely* brutal. Yeah, they carried him out of prison in 3 refrigerators.

They asked J. Dahmer’s family if they wished his body to be cremated…The family said, they’d like him medium well!

Perhaps he got into a fight and bit off more than he could chew.

He really got carved up.

How much for just his recipe box?

Apparently, there was quite a tussle among the inmates while splitting his „wishbone“.

Must of been something he ate.

He drowned in the toilet….trying to eat the tidybowl man.

Apparently his last words were „Hey pal, what’s eating you?“.

Q: What were Jeffrey Dahmer’s last words?
A: Eat me!
A#2: Cheers!

Someone mentioned a shishkabob style killing.

Gee and I was so looking forward to his last meal request….

Residents of hell are saying „there goes the neighborhood“.

Q:Did you hear what they served today at the wake for Mr. Dahmer?
A:Finger sandwiches and mixed nuts

When they performed the autopsy today on Mr. Dahmer, do you know what they found?
Jimmy Hoffa!

Did you hear about Dahmer’s funeral?
Open casket, with a buffet afterwards.

They’ve requested he be buried in a giant lunchbox.

What did the inmate say after off-ing Dahmer…
Hurry up boys, breakfast is gettin‘ cold!

What question was asked of all attendees of Dahmer’s funeral?
Will you have soup or salad with that organ?

What’s everyone wearing at Jeffrey Dahmer’s funeral?
A bib.

What’s the difference between O.J. Simpson and Jeffrey Dahmer?
O.J. only ate one of his victims.

The inmates amputated Jeffrey Dahmners nose after he died.
They cut it in little pieces and spread it on pizza.
Called it Dahmer-Nose Pizza.

Dahmer was always one to „take a big bite out of life!“

Bilder copyright by Gwen Capitain und CORBIS