Es gibt Themen, die einen das ganze Leben über verfolgen.
Als mich vor vielen Jahren Oli, Ingo und Alex von Massive fragten, ob ich denn keine Lust hätte, mal ein Computerspiel zu schreiben, war ich perplex.

Na gut, ich wusste, bereits, was ein Computer war, aber alles andere. Unter Wasser sollte es spielen. Irgendwann in ferner Zukunft. Es sollte Machtblöcke geben, usw.

Mit einem Wort: Aqua wurde geboren und Schleichfahrt wurde nach langem, harten Kampf, der uns alle mit der Realität über Wasser bekannt machte, aus der Taufe gehoben.

Bis dahin erschöpften sich meine Themen eher in Betrachtungen des medialen Zeitalters, der Philosophien und der Abgründe des menschlichen Daseins. Ich sollte sogar später eine Website über Serienmörder veröffentlichen, aber zuallererst waren es seit Schleichfahrt die Abgründe der Tiefsee, die mich faszinierten.

Seither hab ich mich dort häuslich eingerichtet.

Vorher hatte ich echte, richtige Berufe, niemals Jobs. Ich war niemals im Inneren einer Uni, lernte nach dem Abitur Koch, eröffnete ein Programmkino bei Kaiserslautern, war Musiker, Schriftsteller, Lyriker, Redakteur und Filmemacher (unser Mini-Projekt spielte mehr ein, als manch deutsches Fernsehspiel, wirklich, Webdesigner, Verleger …. aber immer und immer wieder, auch wenn die Vernunft dgegen spricht … Autor..

I’ve been young for a long, long time.
Ich widme diese Seiten allen meinen Arbeitskollegen, Mentra Gwen und Prof. Shmuelie (mayn shtetele Bels)

Wenn ihr mich fragt, wie meine EInstellung zu dieser Welt ist, kann ich nur mit William Blake antworten:

O Rose, thou art sick!
The invisible worm
That flies in the night.
Has found out thy bed
Of crimson joy:
And his dark secret love
Does thy life destroy.