Nennt mich Celeste!

Ich bin eine Entdeckerin. Wie Magellan oder daGama finde ich neue Gestade. Wie Columbus und Vespucci entdecke ich neue Kontinente.

Aber diese Welten, die ich entdecke, sind nicht Teile dieser unserer Alltagswelt. Ich bin eine Träumerin und vermag in meinen Träumen Berge zu besteigen, die unendlich hoch sind und Schluchten zu durchreisen, die unendlich tief sind.

Meine Kontinente sind nicht durch Schiffe zu erreichen. Man muss mir durch meine Träume folgen. Folgt mir!

Es war in der brütendsten Mittagshitze, in jenen Stunden, da selbst der Lärm der Welt in Stille erstickte, in der Zeit, die dem großen Gott Pan gewidmet ist, als ich einschlief.

Aber ich träumte einen seltsamen Traum, aus dem ich nie zurückkehren wollte.

Ich träumte, dass mich ein großer Fisch durch die erfrischenden Fluten eines Flusses zog, der Quelle entgegen, vorbei an nickenden Orangenhainen, wiegendem Gras und flüsternden Schilfinseln.

Ich war in Utopia.

Niemand hier wird jemals krank oder traurig. Alle Seelen sind eins und werden unendlich sanft in den Händen einer wunderbaren, wohlwollenden Macht gehalten. Die Menschen hier leben nicht um zu arbeiten. Sie müssen noch nicht einmal essen. Alles was sie tun, tun sie aus Wohlgefallen, aber sie müssen es nicht.

Sie haben niemals Hunger, dürfen aber dennoch essen, sie werden nie müde und dürfen dennoch schlafen und träumen. In ihren Träumen verfolgt sie nie die Angst.
Ihr Dorf ist ein Planet. Umschlossen vom Fluss dösen ihre Häuser im angenehmen Mittagslicht. Der Tag ist niemals zu hell, und die Nacht niemals zu dunkel.