Carl Panzram (Teil 2)
Carl Panzram über die Praktiken in amerikanischen Gefängnissen
Die Originalpassagen aus Panzrams schriftlichem Geständnis wurden von CREOLE, dem Verfasser dieses Textes, übersetzt. WARNUNG: sie enthalten drastische, zynische und menschenverachtende Inhalte.

„Die Einschränkungsmaschine“
Man steht barfuß auf einem kalten, feuchten betonboden, den Rücken an einer Eisentür, die Hände auf den Rücken gebunden.EIn großer Gürtel wurde unterhalb meiner Arme um meine Brust gespannt, der mich fest an die Tür fesselte. So stand ich für 4 Stunden da. Danach gab man mir Wasser und Brot. Dann ging es wieder 4 Stunden „in die Maschine“. Danach musste man sich ins „Bett“ -ein nacktes Holzbrett ohne Decken- legen. Die Prozedur dauerte manchmal 14 Tage. That’s your restraint Mashine!
Die Zwangsjacke
Verschiedene Ortem verschiedene Leute, verschiedene Foltermethoden um Menschen zu reformieren. Die Zwangsjacke wurde von einigen Gefängsniswärtern [scres]1912 an mir angewandt.
Es ist ein Stück Leinwand, ungefähr ein Meter zwanzig lang und 90 cm breit, mit Stanzlöchern an den seiten, um ein Seil durchzuführen.
Zuerst wird die Leinwand auf den Boden gelegt. Dann musste sich der Mann darauflegen (oder wurde niedergeschlagen), das Gesicht nach unten. Danach wird das Seil durch die Stanzlöcher geführt, während der größte Wärter seine Peitsche auf den Rücken knallen lässt. Danach zerren sie die Seile so fest um dich, wie sie nur können. Ich bekam nur eine Stunde dieser behandlung, und das genügte. aber ich hörte von anderen, die sechs oder acht Stunden in der Zwangsjacke waren.
Nach einer Stunde hört das Blut auf, in dir zu zirkulieren. DU kannst eine Woche lang nicht gehen und es braucht einen Monat, bis man sich ganz erholt hat. That’s your damn jacket!
Der Rotzpfahl
Dies ist eine beliebte Form der Bestrafung in Südstaatengefängnissen. Ein großer, 4 Meter hoher Pfahl wird in die Erde eingelassen. An seinem oberen Ende befindet sich ein paar Handschellen, durch die ein Seil gezogen wurde. Wenn ein Gefangener ausgepeitscht wurde, geschah das mit der „Roten Kuh“, eine schwarze Schlangenpeitsche, über 2 Meter lang.
Zuerst wird der Delinquent an den Handschellen gefesselt. Dann wird er mit dem Seil hochgezogen, bis er nur noch auf seinen Zehenspitzen stehen kann. Dann werden ihm Hemd und Hose hochgekrempelt bzw. ausgezogen.
Während er in dieser Position stehen muss, beginnt der „whipping boss“, der ungefähr drei Meter entfernt steht, mit dem Auspeitschen. Wenn die Lasche die ersten Hautfetzen herausreißt fängt der arme Sack am Pfal an zu rotzen zu hüpfen und zu schreien. Deshalb nennt man es Rotzpfosten.
Sobald ein Mann nach dieser behandlung wieder losgebunden wird, hat er Blut auf dem Rücken und Mord in seinem Herzen.
Der Kolibri
Dieser „Vogel“ entsprang dem Gehirn eines menschlichen Vogels, eines Bussards der menschlichen Rasse. Er muss so gewesen sein, als er eine Strafe erdachte, die ein Höchstmaß an Schmerz bei einem Mindestmaß an Verwundung hervorrief.
Dieser Vogel wurde aus Stahl, Wasser, Draht, einem Schwamm und ein wenig Elektrizität gemacht. Es klingt nicht nach der Höllenfolter, die es dennoch war
Zuerst war da eine Stahlwanne, gefüllt mit Eiswasser. Das Opfer muss sich nackt hineinlegen, an Händen und Füßen gefesselt.
Dann betritt der Foltermeister die Szene. Er trägt seine normalee Kleidung, eine Gummischürze und Gummihandschuhe. In seinen Händen hält er einen gewöhnlichen Schwamm. Dieser Schwamm wird mit Drähten an eine elektrische Batterie angeschlossen. Der Schalter wird umgelegt und der Folterer nähert sich seinem Opfer. Er beginnt mit den Fußsohlen, indem er sanft den elektrisch geladenen Schwamm daran reibt. Danach arbeitet er sich langsam bis zum Kopf des Opfers hoch.
Das Gefühl ist, als steckten Millionen glühender Nadeln in der Haut des Opfers. Die Qual ist unvorstellbar. Nach drei oder vier Minuten ist das Opfer reif für das Irrenhaus oder den Friedhof.. Und dennoch kann man nicht eine einzige Wunde an ihm feststellen.
Ein Arzt sorgt dafür, dass ds Opfer nicht stirbt. Danach wird es ein paar Tage auf den nackten Boden einer Isolierzelle geworfen.
Torquemada, der Hauptinquisitor der Spanischen Inuisition, war auf der ganzen Welt als der geschickteste Folterer bekannt. Die Methoden und Werkzeuge, mit denen er seine Opfer behandelte waren sehr ausgefeilt, aber doch sehr grob, verglichen mit denen heutzutage.
Ich war in Spanien und besuchte dort die Museen und die großen Kathedralen, wo man einige dieser alten Folterwerkzeuge besichtigen durfte. Ich sah sie mir alle an. Ich habe viele Bücher über das Thema Folter gelesen. Ich kenne den Scheiterhaufen, das Rad, die glühenden Nadeln und Eisenzangen mit denen das Fleisch vom Körper gerissen wurde. Feuer um zu verbrennen, Wasser um zu ertränken.
Alles, was ich je zu diesem Thema gelesen oder gesehen habe überzeugt mich, dass der Mensch, obwohl seine Methoden immer raffinierter wurden, sich selbst gleich geblieben ist. Das gilt auch für seine Taten.
Folter, Schmerz und Todeskampf sind relativ. Wenn der Schmerz einen bestimmten Punkt erreicht, hat er den Höhepunkt erklommen und kann nicht schlimmer werden.
Die geschichte der Menschheit geht einige Tausend Jahre zurück, aber Menschen lebten und starben ungezählt in tausenden von Jahren, bevor die Geschichte, die wir heute kennen anbrach. Jedoch lernten die Menschen in all diesen vielen Tausenden von Jahren recht wenig. Die Menschen in der heutigen Welt tun dasselbe als ihre Vorfahren Generationen zuvor. Die Intelligenz der Menschen ist seither nicht gewachsen. Lediglich das Wissen.