Zurück zum Rezeptindex
Sauer eingelegtes Rinderfilet in Hibiskus-Jus

Auch hier gilt: kreativ sein. Wem das Filet zu teuer ist, der nehme schöne Steaks aus der Rinderhüfte. Wichtig ist: Discounter vermeiden und gut abgehangenes Fleisch zu kaufen. Das kriegt man nur beim Metzger. Inspiriert hat mich zu diesem gericht der klassische Sauerbraten.

für 4 Pesonen

  • 4 Rinderfiletsteaks a 250 gr.
  • 2 Beutel Hibiskustee
  • 5 EL Balsamessig
  • 1 Glas Rotwein
  • 1 Zwiebel in Streifen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 8 Pfefferkörner
  • Butterschmalz zum Anbraten
  • 2 EL grüne Pfefferkörner
  • 2 EL Preiselbeerkonfitüre (oder Johannisbeergelee)
  • 2 EL eiskalte Butter in Flocken
  • 50 ml Sahne

Den Tee mit ca 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen. Noch warm, Balsamessig, Rotwein, zwiebeln, Lorbeerblatt, Pfefferkörner zufügen.

Rindersteaks in einen Gefrierbeutel geben und die abgekühlte Marinade zugießen. Gut verschließen und bei nicht allzu großer Kälte 12 Stunden marinieren lassen.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Steaks darin anbraten. Pro Seite 3 Minuten. Steaks in den 160 Grad heißen Ofen geben und zum gewünschten Garpunkt bringen. Steaks aus dem ofen nehmen, in Alufolie wickeln und 10 Minuten ruhen lassen.

Überschüssiges Fett aus der Pfanne gießen. Mit ca einem viertel Liter Marinade ablöschen. Preiselbeeren und Pfefferkörner zugeben und alles 4 Minuten einkochen lassen.

Pfanne vom Herd nehmen, Sahne und die eiskalte Butter unterschwenken. Die Sauce wird leicht sämig.

Dazu passen blanchierte, in Butter geschwenkte grüne Bohnen und kleine Pellkartöffelchen in der Schale.