orkshirepudding.

Ein fetter Pudding zum Fest! jaja, die Engländer und ihre Weihnachtspuddings! Aber dennoch: diese gute alte englische Hausmannskost (ja, die gibt's) ist's wert, einmal nachgekocht zu werden: es ist ganz einfach, bekommt aber erst seinen Pfiff, wenn man einen saftigen Schweins- oder Rindsbraten mit in Betracht zieht. Ein Yorkshire Pudding ist im Grunde nichts anderes, als ein Pfannkuchenteig, der in einer Bratpfanne im Backofen gebacken wird. Oder man befüllt damit spezielle Förmchen. Dabei kann man wie folgt vorgehen:

Echter Englischer Yorkshire Pudding

  • 200 gr Mehl
  • 0,5 l Milch
  • 4 Eier
  • Salz, Muskat, Pfeffer

Zuerst Mehl mit Milch kräftig verrühren. Die Eier nun reinschlagen und mit dem Schneebesen nur noch langsam und leicht unterrühren. je kräftiger man hierbei rührt, um so weniger geht der Pudding in die Höhe, also, sehr vorsichtig. Dann alles würzen. Danach lässt man den Teig etwa eine halbe STunde ruhen.

Jetzt setzt man seinen Braten (möglichst mit etwas Fettschicht) auf einen Bratrost und schiebt einen Bräter mit dem Puddingteig eine halbe STunde vor Vollendung des Bratens direkt darunter (wenn man ein Roastbeef zubereiten will, brät man es in der Pfanne von allen Seiten gut an, setzt es bei 200 Grad in den Ofen auf den Rost und schiebt den Pudding gleich zu Beginn darunter, dann werden Fleisch und Pudding zur selben Zeit fertig.

Der Witz bei der Sache ist, dass das Bratenfett nun nach und nach in den Teig tropft und ihm seinen unnachahmlichen Geschmack verleiht.

Eine andere Methode geht wie folgt: man bereitet den Braten in einem Bräter zu, nimmt diesen aus dem Ofen und lässt ihn, in Folie eingeschlagen, etwa 25 Minuten ruhen. Derweil gießt man den Teig in den Bräter und bäckt den Pudding im Ofen goldbraun.

Nicht grade ein Diätessen, aber, wer will das schon zu Weihnachten.













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