

Schlemmereien fürs Halloween-Nest |
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Der Gegensatz ist "Beltane", der Sommerbeginn. Samhain, auch das Ende des Herbstes ist gleichzeitig der Beginn
eines neuen Jahres für die alten Kelten. Und es bedeutet, daß die Toten auf die Erde zurückkehren, um diese wundersame Nacht bei ihren Nachfahren zu
verbringen. Auf den Mauern wurden dann Lichter entzündet, damit die wandernden Seelen den rechten Weg fänden und an den Tischen deckte man gleichsam
symbolisch für die Ahnen ein Gedeck mehr ein.
Natürlich soll diese Nacht auch voll der Wahrsagerei sein: Steine wurden ins Herdfeuer gelegt und wessen am nächsten Morgen
zesprungen war, mußte kommendes Jahr wohl sterben.
Der berühmte Jack o' Lantern", der leuchtende Kürbis ( hier auch Feuerteufel oder Rübenlicht genannt ) war ursprünglich
wohl eine Art Laterne, die des nächtlichen Wanderers Weg erhellen, und gleichzeitig mit den eingeschnitzten Fratzen auch alle möglichen
Spukgeister und Feen vertreiben sollte. Keltische Priester trugen die leuchtende Wurzel auch aus kultischen Gründen
Im achten Jahrhundert wandelte der Papst den großen Feiertag Samhain in einen Gedenktag an unsere Toten um, in Allerheiligen
( All saints day ), um die Bevölkerung von ihren okkulten und "heidnischen" Riten wegzubringen.
In England wurde Allerheilgen "All Halloweds" genannt, um den "geheiligten" ( hallowed ones ) die Ehre zu bezeugen.
Die Nacht davor wurde "All Halloweds Evening" oder "Hallows e'en" oder schließlich "Halloween" genannt.
Während des "jenseits-süchtigen" Mittelalters wurde aus dieser nacht der Toten eine spukige Angelegenheit: Hexen- und Satanskulte blühten allerorten auf ebenso wie
Geschichten von besenreitenden Hexen und dämonischen Besuchern aus der Hölle. Christlicher Glaube und alte heidnische
Bräuche vereinten sich in skuriller Weise.
Als die puritanischen Einwanderer die neue Welt besiedelten gab es kein Samhain, keine Hexenkulte, keine Mitsommernachtsfeste, keine heidnischen Bräuche.
Aber als im 19. und 20. Jahrhundert auch viele Einwanderer keltischen ursprungs nach Amerika kamen, brachten diese die alten Feste wieder mit. Unter ihnen auch Samhain, das Fest des Todes.
Die alten keltischen Priester trugen bei ihren Riten stets Masken, meist die Felle von Tieren. Dieser
Kult wurde zum angelsächsischen Brauch, sich an Halloween zu verkleiden. Das einfache Volk trug in jenen Nächten auch gerne Masken und Verkleidungen, um sich vor bösen und rachedurstigen geistern zu schützen.
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