| Die Rezepte zum Aschermittwoch Burgunder Schneckentorte Gratinierte Schneckenbrötchen Schneckenspieße provencale |
Die 4 Jahreszeiten |
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Am Aschermittwoch erschlagen wir die Geister der Fastnacht. An diesem Tag
beginnt eine 40 tägige (die Sonntage nicht mitgerechnet) Fastenzeit bis zum Karfreitag. Die Narren, denen man am Aschermittwoch die Asche der Buße
auf den Kopf streute, kehren dann reumütig zurück, um das geheimnisvolle (fast totemisitische) Osterfest zu feiern. Um sich vor der Rache der Toten- und Wintergeister denen man zur Fastnacht gewissermaßen eine lange Nase drehte, zu verbergen, schmierte man sich schon in vorchristlichen Zeiten Asche ins Gesicht. Aber auch die reinigende aufsteigende Kraft der Asche ("wenn ihr das Feuer sucht, müßt ihr in der Asche graben"), wurde in diesem Brauch beschworen. Der Winter und seine Gespenster sind verbrannt. Aus der Asche steigt neues, frülingshaftes Leben empor. Die Götter (und Gott) wollte (und will) man sich durch die folgende Fastenzeit geneigt machen. Erfahrene Mönche, Nonnen und andere Opfer der Fastenzeit, wissen schon seit langem, was außer Fleisch noch gut schmeckt. So ist die Fastenzeit zwar eine fleischlose, aber keine Zeit für Kostverächter. Froschschenkel galten in dieser Zeit als besondere Delikatesse, genauso wie anderes Fleisch zwischen Fisch, Geflügel und Säugetier: Schnecken, Krustentiere usw. Während meiner Lehrzeit in Donaueschingen gab es eine Spezial-Aschermittwochkarte, unendlich köstlich. Nun, Froschschenkel zu essen ist (das akzeptieren wir jetzt)Tierquälerei, ich werde sie einfach durch z.B. Flusskrebse ersetzen und das Rezept entsprechend variieren.
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