Einfacher Christstollen mit Quark

Normalerweise ist ein Christstollen ein Hefekuchen, an den sich nur wenige Köchinnen und Köche rantrauen. Chef Schabe und sein Kumpel Chef Kringel aus dem Feiertagsland backen – wenn es schnell gehen soll – gerne diesen wunderbaren, duftenden und lockeren Quarkstollen, der ganz einfach geht!

  • 500 gr. Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 gr. Zucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 kräftige Messerspitze Muskat
  • 2 kräftige Messerspitzen gemahlener Zimt
  • 1 kräftige Messerspitze gemahlener Kardamom
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 200 gr weiche Butter
  • 250 gr. Quark (20 Prozent Fettanteil)
  • 200 gr. Rosinen (oh – es gibt ja Schaben die mögen diese nicht. Dann lässt man sie einfach weg, oder benutzt stattdessen 100 gr. Getrocknete Cranberries)
  • 120 gr. gemahlene Mandeln
  • 50 gr. klein gehacktes Zitronat
  • 50 gr. klein gehacktes Orangeat
  • Zum Bestreichen:
  • 50 gr. geschmolzene Butter
  • ordentlich viel Puderzucker

Zuerst gebt ihr das Mehl in eine große Teigschüssel. Ihr könnt es natürlich auch auf eine Tischplatte geben (Achtung: vorher Tischdecke entfernen, sonst gibt's Ärger!), aber eine Schüssel ist wesentlich einfacher zu spülen und alle Zutaten bleiben schön zusammen.

Das Backpulver gut mit dem Mehl vermischen.

Zucker, Salz, Vanillezucker und die Gewürze dazugeben und gut vermischen.

Die Butter in Stückchen schneiden und mit dem Quark über das Mehl verteilen.

Die Eier dazu geben.

Mit dem Knethaken der Küchenmaschine, diese Zutaten zu einem glatten Teig verrühren.

Dann gebt ihr Mandeln, Zitronat, Orangeat und Rosinen dazu. Rührt das Ganze noch mal kräftig durch, dass sich alle Früchte auch gut im Teig verteilt haben.

Jetzt müssen die Finger her. Testet den Teig. Wenn er sich formen lässt, ist er okay, wenn er noch etwas zu dünnflüssig sein sollte gebt ihr einfach noch 5-7 Esslöffel Mehl dazu. Keine Angst: kann nix passieren.

Formt aus dem Teig auf dem Küchentisch (ja, da muss die Schüssel weg!) ein stollenähnliches Gebilde, wie auf der Zeichnung.

Den geformten Stollen legt ihr auf ein Backblech mit Backpapier. Der Ofen wird auf 180 Grad vorgeheizt und der Kuchen etwa 60 Minuten gebacken. Ob er auch wirklich fertig ist, zeigt sie Stäbchenprobe: stecht mit einem Holzstäbchen (Zahnstocher, Schaschlikspießchen) tief in den Kuchen und zieht es wieder heraus: wenn KEIN Teig mehr daran klebt, ist der Kuchen innen gut durchgebacken und fertig!

Den Kuchen nun aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter setzen. Am besten, ihr legt unter das Gitter eine Zeitung, denn jetzt wird es etwas "buttrig".

Bestreicht den Kuchen mit der zerlassenen Butter, so lange, bis er diese ganz aufgesaugt hat. Dann streut ihr Puderzucker drüber. Der Zucker schmilzt in der Butter auf dem noch warmem Kuchen. Wartet, bis der Kuchen ausgekühlt ist und siebt dann noch mal eine fette Schicht Puderzucker drüber.

Am besten schmeckt dieser Weihnachtskuchen, wenn er zwei oder drei Tage an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank!) geruht hat.