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auf den verrückten Schabenprofessor. Er quasselt und quasselt, weiß alles übers Essen und Kochen und kann alles beweisen.

Eiweiß und Sahne schlagen

Wenn ein Rezept geschlagenes Eiweiß UND geschlagene Sahne verlangt, schlagt immer zuerst das Eiweiß und erst dann die Sahne. Wenn ihr die Quirle nicht richtig sauber macht und noch etwas Sahne daran hängen würde, könntet ihr das Eiweiß nicht mehr steif schlagen. Das mag nämlich ÜBERHAUPT kein Fett. Auch kein Fett vom Eidotter

Wenn ihr Sahne schön steif schlagen wollt, sollte sie möglichst kalt sein.
Wenn ihr zum Eiweiß eine kleine Prise Salz gibt, lässt es sich schneller und fester aufschlagen.


Was ist eigentlich "Geschmack"?

Professor Schabe, der Besserwisser hat eine Menge interessantes zum Thema "Geschmack" auf Lager. Ihr könnt es nachlesen UND selber ausprobieren! Warum schmecken wir und wie geht das vor sich? Hier geht es zur "geschmackvollen" Seite

Maße, Gewichte und Einheiten in der Küche

Was bedeutet "1 EL" ... wieviel ist "eine Prise"???
Hier gibt's die Antworten

Wie geht das mit der Salatsoße?

Wenn ihr eine Salatsoße macht, müssen das Salz und der Zucker zuerst in dem Essig aufgelöst werden. In Öl geht das nur schlecht. Wenn alles aufgelöst ist, könnt ihr das Öl dazugeben.


Warum werden manche Früchte braun?

Früchte wie Bananen, Äpfel, Birnen oder Avocados werden braun, sobald man sie geschält hat. Was passiert da und wie kannst du es verhindern? Wenn wir Obst schälen, verletzen wir dabei seine Oberfläche. Aus den Zellen treten bestimmte Substanzen aus (so genannte Enzyme), die sich in Verbindung mit dem Luftsauerstoff braun oder grau verfärben.

Du kannst das verhindern, wenn du das betreffende Obst sofort in etwas Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft legst, oder mit Zitronensaft beträufelst.

Eier trennen

Für Kuchen oder manche Desserts muss man das Eigelb vom Eiweiß trennen. Dazu bricht man die Schale des Eis an einer Schüsselkante leicht an, trennt die Hälften und lässt den Dotter von einer Hälfte in die andere Schalenhälfte gleiten. Dabei trennt sich das Eiweiß und läuft in eine Schüssel.

Wer das nicht kann, nimmt einen kleinen Haushaltstrichter, stellt ihn in eine Schüssel und schlägt das ganze Ei hinein. Der Dotter bleibt im Trichter zurück, das Eiweiß rinnt in die Schüssel.

Es gibt keine Fehler! Oder: wir machen trotzdem weiter ....

Du sollst etwas in Würfel schneiden und hast aber kleine Stäbchen geschnitten? Kein Problem: nimm einfach die Stäbchen. Wenn du etwas aus versehen zu lange gekocht hast, merke es dir fürs nächste Mal. Hast du die Suppe versalzen, gebe etwas Wasser, Milch oder Sahne dazu. Sowieso ist es besser, immer erst am Schluss zu salzen, wenn alle Zutaten zusammengemischt sind.

Versuche aus einem Fehler etwas Gutes zu machen. Sage einfach: "Ich hab das extra gemacht, weil ich es so wollte!" Wenn du das nur ernst genug sagst, glaubt dir jeder.

Lies immer zuerst das ganze Rezept in Ruhe durch, ehe du mit der Zubereitung anfängst.

Warum schmeckt gebratenes Fleisch anders, als gekochtes?

Wenn du Fleisch (oder auch Kartoffeln, Karotten usw.) kochst, erhitzt sich alles höchstens auf 100 Grad. Das ist der Siedepunkt des Wassers. Beim Braten in Öl oder beim Grillen, entstehen sehr viel höhere Temperaturen. Dabei entwickelt sich ein chemischer Prozess: die Eiweißbausteine des Fleischs und der in Spuren vorhandene Zucker reagieren miteinander und es entsteht der allen bekannte Bratgeruch oder das leckere Grillaroma.

Fleisch, Zwiebeln, Brot, Kaffee (geröstet), Kakao (geröstet) und Popcorn enthalten auf diese Weise ihr spezielles Aroma.

Wie koche ich ein Ei?

Pah! Nix einfacher als das??? Meistens ist es doch so, dass der HERD ein Ei kocht?!?! Und dann wird es, wie es will: zu hart, zu weich – und manchmal sogar blaugrün um den Dotter. So machst du es richtig:


Für ein weich gekochtes Ei:
Ei mit einem Eierpiekser oben und unten anpieksen; so kann sich die Luft darin beim Erhitzen nicht ausdehnen und das Ei nicht platzen. Das Ei in sprudelnd kochendes Wasser nehmen. Dabei darauf achten, dass du genügend Wasser nimmst, sonst kühlt es sich ab, wenn die Eier hinein kommen. Jetzt achte auf die Kochzeit:

  • Bei drei Minuten: Das Eiweiß (Eiklar) ist noch durchsichtig, der Dotter flüssig
  • Bei vier Minuten: Ei ist "weich gekocht". Eiweiß ist weiß, außen noch fest, beim Dotter noch flüssig. Der Dotter ist noch flüssig.
  • Bei fünf Minuten: Das "wachsweiche Ei". Eiweiß ist fest, der Dotter angenehm cremig.

Schnell den Topf vom Herd nehmen und die Eier mit kaltem Wasser abschrecken (dann garen sie nicht weiter).
Für ein hart gekochtes Ei:
Die Eier in bereits kochendes, gesalztes Wasser geben und ca. acht bis zehn Minuten kochen. Nicht mehr: das Ei kann dann einen unangenehmen Geruch entwickeln und der Eidotter wird eklig grünblau. Du gibst die Eier deshalb in kochendes Wasser, weil das Eiweiß dann um den Dotter herum gleichmäßig verteilt bleibt. Dadurch sehen die Eier beim Aufschneiden (oder wenn sie gefüllt werden sollen) schöner aus. Ein Trick: Wenn du ein Ei im Backofen (mit Wasser!) ständig auf 65 Grad erhitzt, wird es immer wachsweich, auch wenn es eine Stunde drin bleibt. Die Temperatur darf aber nicht höher werden!

Die Tüte im Supermarkt

Einkaufen macht Spaß. Aber wenn man zuhause ankommt und die Sahne ist in die Tüte gelaufen, dann gibt's Ärger. Also mach es dir leicht. Lege aufs Förderband ZUERST die stabilen Waren, wie Dosen, Milchtüten, Schokoladentafeln. Dann erst stellst du die Sachen drauf, die leicht kaputt gehen können: Zartes Obst, Sahnebecher, Puddingbecher usw. In deine Tüte packst du dann die stabilen Sachen unten rein und die zerbrechlichen oben drauf. Sags auch mal deinen Eltern. Die meisten machen es falsch!

Salat waschen

Für unsere Salatrezepte musst du den Salat ja vorher immer waschen. Das ist an sich ja einfach, aber wie bekommst du ihn trocken? Entweder du nimmst eine Salatschleuder, oder du legst die feuchten Blätter auf ein trockenes Küchentuch, faltest dessen Ecken zusammen, gehst raus (niemals in der Küche machen!!) und schleuderst das Ganze wie wild.

Der Kakao wird klumpig!

Ihr kennt das: kaum gießt ihr die heiße Milch über das Kakaopulver schon klumpt es. Ich rede hier von echtem Kakao, nicht von der viel zu zuckrigen Instantpampe. So geht's einfacher: Mischt den Kakao mit einem Löffel Zucker, gießt ein klein wenig Milch dazu, rührt alles kräftig um und füllt es mit der restlichen Milch auf.