Hexenkraut




Wir stellen Euch hier ein paar Pflanzen vor, die in einem Hexengarten nicht fehlen dürfen. Allerdings solltet Ihr vorsichtig damit umgehen, denn die meisten dieser Pflanzen sind hochgiftig und haben nur bei richtiger Dosierung positive Wirkung.

Bilsenkraut:
Bilsenkraut enthält das giftige Alkaloid Hyoscyamin, die Samen enthalten zusätzlich noch das Gift Skopolamin. Auf die Dosierung kommt es an! Die Gifte können nämlich sowohl gute wie auch schlechte Nebenwirkungen haben. In der Magie werden die getrockneten Blätter zum Räuchern verwendet. Dem Samen wird eine einschläfernde Wirkung nachgesagt.

Eisenhut/Sturmhut:
Diese hochgiftige Pflanze (beinhaltet das stark giftige Akonitin) war in der Antike das klassische Mittel, um hochgestellten Persönlichkeiten das Essen zu vergiften. In vielen Kulturen wurde es früher auch als Pfeilgift genutzt. Den Wurzelteilen bestimmter Arten wird nachgesagt, daß sie in Liebessalben verarbeitet, die Liebesfähigkeit steigern können.

Hundspetersilie:
Die Hundspetersilie enthält den gleichen Giftstoff, wie Schierling, allerdings in sehr geringer Konzentration.

Raygras:
sehr giftig, erzeugt Schwindelerscheinungen, kann aber auch zu Lähmungserscheinungen führen

Schierling:
Diese hoch giftige Pflanze enthält vor allem Coniin. Der Schierlingsbecher ist gemeinhin bekannt. In sehr geringen Mengen in die Haut eingerieben, kann das Gefühl entstehen, zu schweben.

Stechapfel:
Alle Teile des Stechapfels sind giftig, schon der berauschende Duft der Blüten kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Er ist aber auch bekannt als Liebesapfel.

Tollkirsche:
Alle Teile der Pflanze sind giftig. In geringen Mengen kann sich die Vergiftung in euphorischem Zustand äußern.


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